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Der laute Pöbel im Kino

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fastfoodimkino.jpg Es ist doch wirklich unglaublich wie beknackt Menschen sein können. Vor einigen Tagen entschloss ich mich dazu nun doch mal wieder ins Kino zu gehen. Und schon nach 3 Minuten war mir bewusst, warum ich das eigentlich nicht mehr tun wollte. Es ist dieser unerklärliche (Fr)Essreflex dem etliche Menschen offenbar zwanghaft ausgesetzt sind. Sie gehen ins Kino und kaufen sich dort tonnenweise Chips und andere widerliche Dinge, die ganz schrecklichen Krach beim Verzehr machen. Des Weiteren stammen wohl die meisten der eben erwähnten Menschen aus so unkultivierten Haushalten, dass sie nicht einmal in der Lage sind, diese tonnenweise gekauften Chips und dergleichen in einer ordentlichen Art und Weise verspeisen zu können, geschweige denn realisieren sie, dass sie mit ihrem (Fr) Essverhalten andere Menschen beim eigentlichen Kinogenuss stören. Hier ein beständiges Schmatzen, da ein schlürfiges Sabbern, dort ein donnerndes Aufstossen, welches seinesgleichen sucht. Regelrecht schlecht werden kann einem davon. Zusätzlich zu dieser schon ekelerregenden Geräuschkulisse, hören diese eher einfach gestrickten Menschen, nicht damit auf, mit ihren Händen an und in den Tüten, in denen sich ihr hochwertiges Abendmahl befindet, herum zu fummeln. Dieses ewige Knistern aus den verschiedensten Ecken und Winkeln des Kinosaals, regt mich einfach auf. Es macht mich aber auch gleichzeitig stutzig. Wie weit muss der Geist eigentlich abgebaut haben (oder war er gar nie vorhanden?), wenn diese Menschen mit ihren Tüten herumknistern und sich selbst nicht ein winziges bisschen daran stören? Es scheint so, als würde der weniger bildungsfähige Mensch dem Tier näher stehen und in vielen Bereichen rein reflexbasiert agieren und daher, statt mit Verstand und Anstand zu reagieren, solche Geräusche produziert und akzeptiert. Dass der gewöhnliche Pöbel dazu noch ewig und vor allem laut reden muss, hat sicher schon jeder Kinobesucher selbst erleben müssen. Durch ihr lautes Gerede wollen sie in der unbekannten Menge scheinbar als lustig und cool herausstechen. Nach jedem ihrer ach so tollen Scherze, blicken sie sich, vermeintlich ganz unbemerkt, im Zuschauerraum um, ob denn auch jemand zustimmend lacht. Und wenn die Kinowerbung dann vorbei ist und der Film, für dessen Erlebnis sich jeder im Raum durch den Kauf einer Karte entschieden hat, dann endlich läuft, hört man regelmäßig wiederum jemanden in seiner Nähe quatschen. Meist sind es Männer, die meinen, ihren weiblichen Begleitungen irgendetwas erklären zu müssen. Die „Herren“ glauben wohl, dass ihre Frauen ohne ihre störenden Erläuterungen die filmischen Zusammenhänge nicht verstehen können. Nun ja, vielleicht ist dem auch so?! Mein sicherlich unerfüllbarer Wunsch an all diese Kinofressmenschen und minderbemittelten Dummschwätzer: Haltet wenigstens während des Hauptfilms Eure Guschen, und nehmt Eure Pfoten aus den Knistertüten wenn der Film läuft!!! Allerdings trägt das Kino in dieser Hinsicht eine Teilschuld. Warum in aller Welt werden dort z.B. Gummibärchen in Tüten verkauft, wenn doch wirklich allseits bekannt ist, dass es ganz offensichtlich bei einigen Menschen zu einer Art Volkssport gehört, mit diesen während der Filmvorführung auf allerlei Weise zu hantieren und somit zu stören? So, jetzt geht es mir wieder besser ;) Viel Spaß im Kino!

Aktion "Domain-Weltkarte für Blogger"

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Aber Hallo… Man soll es kaum glauben.

Es gibt offensichtlich auch noch nette Marketing-Ideen die nicht einen virtuellen Gutschein oder die Teilnahme an einen Gewinnspiel verlosen. So kann man ganz aktuell bei united domains einen echten Mehrwert erhalten.

Es ist eine zeitlich befristete Blogger-Aktion, wobei die Teilnehmer eine laminierte Domain-Weltkarte erhalten. Es ist keine kleine Mausunterlage. Man lässt sich nicht lumpen und spendiert ein großzügiges Format (120cmx60cm) welches sich für kahle Bürowände eignet.

Teil zwei dieser Aktion bedingt ein Foto auf dem zu sehen ist, wie diese schöne Karte die eigene Wand ziert. Dieses kann dann eingesendet werden und sorgt im nachhinein vielleicht für etwas Traffic auf dem eigenen Blog.

Wir machen mit, und hoffen euch bald das Foto mit dieser Domain-Weltkarte zu präsentieren.

Wenn Du mit Deinem log mitmachen möchtest, hier ist der Link: http://www.domain-karte.de

Ganz oben rechts auf der Seite findest Du die Aktion für Blogger

Viele Erfolg

Kein Bock mehr auf social networks .

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Einer der grossen Internet-Hypes, von denen uns ja schon viele begegnet sind, nennt sich social networks. Es gibt kaum jemanden, der heute nicht mindestens ein Profil in einem dieser networks hat.

Die Masse der Nutzer besitzt jedoch nicht nur einen einzigen Account. Nein, man ist in vielen „sozialen Netzwerken“ zuhause.
myspace, facebook, studyvz und all die anderen, für das persönliche Wohlbefinden und mitteilungsbedürftige Wesen, erfundenen Medien. Bestenfalls hat man in den verschiedenen social networks zu 60% die gleichen Freunde geaddet. Man darf ja um Himmels Willen nichts verpassen.

Zuerst ist alles ganz aufregend. Man lernt Menschen auf dem ganzen Planeten kennen, die sich auf den jeweiligen Plattformen absurderweise „Freunde“ nennen. Man ist Teil einer gigantischen, bunten und verWebZwoNullten one-world. Man ändert mindestens alle paar Tage seinen Stimmungs-Status. Es soll ja bitteschön jeder wissen wie es einem denn so geht. Man verteilt kisses, hugs und greetings hin und her. Wichtige Nachrichten, wie „miss you“ oder „nice to kenn you“, umkreisen den Erdball und lassen die Menschen zusammenwachsen. Ach wie schön…

Alle schreien nach Anonymität und Datenschutz. Aber oftmals sind es Menschen mit eben diesen Forderungen, die selbst unbedacht private Bilder hochladen, ihr Privatleben outen und Dinge erzählen, die sie vielleicht so nicht einmal ihren wirklichen und realen Freunden mitteilen würden. Absurdistan lebt!

Nun gibt es seit einiger Zeit Menschen, die sich offensichtlich massiv entnervt zeigen auf  „Freundschaftsanfragen“ und die massenweise empfangenen Mails von irgendwelchen Leuten die einen einzigen Satz als Kommunikation bezeichnen. Inhaltslose und sinnbefreite Nachrichten nur um „im Kontakt (zu) bleiben“. Dies ist auch ein Resultat aus der Tatsache, dass zum Beispiel myspace massiv von Bands genutzt wird. Da kommen tonnenweise nervende Einladungen, Newsletter mit Kaufaufforderungen und dergleichen in den virtuellen Postkasten geflattert. Zudem ist gerade myspace eine programmiertechnische Dauerbaustelle mit hunderten von Fehlern. Schaut mal in das Support-Forum! Mittlerweile dürfte auch fast jedem bekannt sein, dass facebook vom FBI finanziert wird. Was die wohl mit der gigantischen und freiwilligen Bereitstellung von persönlichsten Daten aller Art machen? Äußerst interessant dürfte ebenso sein, wer da so mit wem befreundet ist. Das FBI interessiert sich mit Sicherheit für facebook ,weil eben genau dort Millionen von Menschen einen tiefen Einblick in persönliche Informationen kostenlos und ohne Androhung von einzusetzenden Druckmitteln bieten. Jeder Hobbypsychologe kann sich ein Bild über z.B. einen studyvz Benutzer machen.

Viele reagieren entnervt und kapitulieren. Profile verwaisen, werden gelöscht oder man ist einfach gelangweilt. Übrigens, bei Facebook, ohh Wunder, ist das Löschen eines Profils so ohne weiteres nicht möglich.
Ganz passend zum Thema, habe ich ein lustiges Video gefunden.

„I’m getting bored of facebook!“, ist der Titel des Youtube Videos. Die Melodie ist bekannt durch Billy Joels Song „We didn’t start the fire“ – Die Botschaft ist klar: Wir haben keine Lust mehr auf die unzähligen sinnfreien Applikationen, wollen keine Einladungen mehr und schon gar nicht unseren Status updaten.

viel Spass

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