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Rette Deine Freiheit – Kompetenzlose Politiker ingorieren jegliche Vernunft

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Das die Politiker unserer Regierung immer dreister das Volk von Hacken bis Nacken belügen und verscheißern ist insoweit bereits zur Normalität und Tradition (Die Rente ist sicher) geworden, dass es alle wissen und dennoch Schulterzuckend Akzeptanz walten lassen.

Ich gebe ohne jegliche Schuldgefühle zu, dass ich ebenso ein gleichgültiger Bürger geworden bin. Und das hat einen Grund… Ich habe keine Zeit für Dinge die ich nicht ändern kann. Aber eine Meinung habe ich trotzdem.

Wahlen sind für mich zu einem Marketinginstrument der „Demokratie“ verkommen. Eine spektakuläre Veranstaltung um dem Volk das Gefühl zu geben, tatsächlich etwas bewegen zu können. Alles grober Unfug… Egal welche Partei nun gerade das Land „regiert“ – den Leuten geht es schlechter, sie werden ärmer trotz Arbeit, die Arbeitslosigkeit wird größter, das Gesundheitssystem ist krank. Keine CDU und keine SPD ist in der Lage etwas daran zu ändern.

5 Milliarden Euro wurden innerhalb einer Woche für Banken freigemacht. Über den Bau eines Kindergartens oder die Renovierung von Schulruinen wird jahrelang über ein paar lumpige Tausender debattiert.

Das Ergebnis der Bildungspolitik in der letzten 20 Jahre ist so schlecht, dass heutige Schulabgänger in der Mehrheit weder schreiben noch rechnen können. Wer es nicht glaubt, setzt sich mal eine halbe Stunde in ein Einkaufszentrum oder auf einen Bahnhof und hört mal den Jugendlichen zu. So wie sie rechnen und schreiben können, sprechen sie – falsch und unverständlich. Es ist einfach egal wer regiert… für uns als Bürger gibt es keine positiven und spürbaren Veränderungen. Hier unten kommt nix an.

Ich werde zum ersten mal nicht wählen. Nein, ich werde in die Wahlkabine gehen und meinen SCHEIN UNGÜLTIG machen.

Nach meinem Empfinden, wird die Kompetenzlosigkeit der politischen Vorschläge offensichtlich regelrecht kultiviert. Immer absurder und immer abstrakter werden die Entwürfe der Maßnahmen um zum Beispiel Terror zu bekämpfen und die seit einiger Zeit laufenden Diskusionen um die „Vernichtung der Kinderpornografie“. Selbst dann, wenn kompetente Instanzen die Sinnlosigkeit solcher Maßnahmen genau dokumentieren, behaupten die Narren der Politischen Ämter einfach dass es nicht stimmt.

Ich bin dankbar, dass es Menschen wie Alexander Lehmann gibt. Er produziert Videos die mittels grafischer und sprachlicher Gewandtheit die kaputten und obskuren Flausen unserer Politiker auf den Punkt bringen. Sein erster Erfolg „Du bist Terrorist“ ging durch das Netz wie eine Rakete und hat von der denkenden Bevölkerung Zustimmung geerntet.

Das neue Werk „Rette Deine Freiheit“ von Alexander Lehmann richtet sich gegen die vor Blödheit strotzenden Vorschläge seitens teuerst bezahlter Politiker die sich eisenhart gegen Vernunft und Wissen stellen und offensichtlich wirklichen allen ernstens glaubhaft machen wollen, dass virtuelle Stoppschilder den Kinderpornosumpf trocken legen. In nur wenigen Minuten werden eindrucksvoll gewichtige Gründe dokumentiert, wie Sinnlos, Weltfremd, und teuer die tollen Maßnahmen sind um Kinderpornos aus der Welt zu verbannen.

Hier der Link zum Video „Rette Deine Freiheit“ von Alexander Lehmann

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Gott braucht keine Kirche – die Kirche braucht Gott

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Gott braucht keine Kirche

Gott braucht keine Kirche

Der derzeit amtierende Papst Benedikt XVI, scheint, für unbefangen denkende Menschen, einer der unterhaltsamsten oder einer der zynischsten zu sein.

Ein Papst der von nichts weiß, zumindest dann, wenn seine absurden Entscheidungen auf Kritik stoßen. Ein Mensch der sich alles erlauben kann und durch nichts und niemanden in die Schranken gewiesen wird. Selbst gebildete Menschen, welche in unserem Land ein hohes Kirchenamt bekleiden, echauffieren sich im Radio (Deutschlandfunk) öffentlich darüber, dass man es wagt am Papst Kritik zu äußern. Für mein Verständnis eine äußerst undemokratische Geste dieses Herren und nahe am christlichen Fundamentalismus wie wir ihn aus Amerika kennen.

Nun stellte sich dieser Papst-Mensch in Angola vor Hunderttausende bitterarmer Menschen und predigte ihnen, sie sollen sich nicht vom Materialismus tyrannisieren lassen. Hat dieser Mann 20 Minuten vor seinen tollen Worthülsen eigentlich in den Spiegel geschaut?  Allein was er zu dieser Predigt am Leibe trug, entsprach gewiss dem materiellen Wert dessen, was ein kleines afrikanisches Dorf und die in ihm lebenden Menschen für 3 Monate hätte verpflegen können. Ich möchte zwar nicht, dass der Papst durch die Gegend läuft, wie Gott ihn schuf, aber allein das Gerümpel, welches in den Kirchen dieser Welt umhersteht, würde sicherlich zur Lösung vieler Probleme genügen. Die gesamte dritte Welt könnte sich gegen alle möglichen Krankheiten impfen lassen. Die Kirche könnte die gesamte Weltbevölkerung jahrelang mit kostenlosen Kondomen eindecken und somit hunderttausende Menschen vor der Ansteckung mit einer immer tödlich verlaufenden Krankheit bewahren. Ach, Moment, ich vergaß: das möchte der Herr Papst ja aus unbekannten Gründen nicht.

Der Papst setzt sich aktiv gegen die Benutzung von Kondomen ein, vor allem in Gebieten größter Armut, der größten Ausbreitung von AIDS und predigt es Leuten, bei denen er leichtes Spiel hat – bei jenen die nur äußerst schwierigen Zugang zu Bildung haben. Wenn sein Job nicht “Papst” wäre, würde man wahrscheinlich am Verstand dieses Mannes zweifeln oder ihn wegen Beihilfe zum Todschlag an ganzen Bevölkerungsgruppen belangen. Alle Erklärungsversuche seitens der Kirche, warum sie sich aktiv an einer großflächigen Ausbreitung der tödlichen Krankheit beteiligen, können mit gesundem Verstand nur scheitern. Es kann keinen rationalen Grund dafür geben, dass es möglich und auch erlaubt ist, gemäß der so humanen und Gutmenschenbehafteten christlichen Wertevorstellungen, die Benutzung von Kondomen zu untersagen.

Desweiteren sei an dieser Stelle an die päpstliche Rehabilitierung des traditionalistischen Bischofs und Holocaust-Leugners Richard Williamson erinnert. Seltsamerweise ist dieser peinliche Vorfall eines deutschen Papstes schon nach relativ kurzer Zeit nahezu aus den Medien verschwunden. Unfassbarer Weise stritt die Politik ernsthaft darüber, ob man das öffentlich kritisieren dürfe. Undenkbar was geschehen wäre, wenn sich eine beliebig andere Person einen solchen “Scherz” erlaubt hätte.

Vielleicht ist mein Blick etwas getrübt. Aber es gibt Momente in denen ich Züge des christlichen Fundamentalismus, welchen man in den letzten Jahren vermehrt in Amerika beobachten kann, nun auch in unseren Breitengraden sehe.

Es gibt abgenehme „Gegenströmungen“ zum christlichen Marketing-Engagement, welches an vielen Stellen wie selbstverständlich ihre Botschaften an alle Möglichen Stellen kund tut. Erstaunlicherweise kommt die „Buskampagne“ nicht so recht vorwärts. Angefragte Unternehmen und städtische Betriebe haben ganz offensichtlich Angst vor der Kirche oder deren Anhänger. Aus meiner Sicht kann es keinen anderen Grund gegen eine solche Werbekampagne geben. Die geplanten Sprüche sind weder anzüglich, diffamierend noch provokativ. Sie spiegeln lediglich die Meinung von Menschen wieder, die keinen Gott in ihrer Vorstellung von Leben und Exiszenz benötigen oder als gegeben sehen.

“Buskampagne” versucht einen nur gerechten Gegenpol zu den vielerorts und teilweise großflächigen Plakaten zu bilden, die verkünden, dass alles gut ist, weil es Gott gibt.

Ich sehe deutliche Zeichen eines aufkeimenden christlichen Fundamentalismus in Deutschland. Vielleicht sind wir in einigen Jahren auf amerikanischem Niveau und rechtfertigen jeden Unsinn mit Religion.

Private Krankenversicherung: Willkommen in der Zweiklassenmedizin

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Krankenkassen Der Termin beim Kardiologen!

Da lag ich schon einen Monat vor den Feiertagen fast jeden Abend auf der Couch herum. Ich lag dort, weil ich fertig war, jedoch raste mein Puls wie nach einem Sprint zur Strassenbahn. Ich hatte einen Plan, einen der nicht besonders intelligent war, aber einer meiner Vorlieben – dem Essen- entsprach. Die letzten Tage bis zum Jahresende wollte ich noch einmal richtig reinhauen.

Enten, Gänse, verschiedene Braten und Fisch, alles wollte ich nochmal maßlos und ohne schlechtes Gewissen selber zubreiten und verspeisen.Und genau das tat ich auch ;)

Doch der immense Puls beunruhigte mich. Zudem bin ich in einem Alter, in welchem man schon mal einen Doktor fragen kann, ob denn noch alles in Ordnung sei.  Warum auch nicht, ich bezahle schließlich Monat für Monat Beiträge an die Krankenkasse. Gedacht, getan – es folgte das stets gleiche Ritual – man fragt im Bekanntenkreis nach einem guten Arzt. Ich bekam auch schnell einen Tip.

Am kommenden Tag nahm ich den Telefonhörer in die Hand und rief in empfohlener Praxis eines Kardiologen an, um einen Termin zu vereinbaren. Ohne dass mich die Schwester fragte, welche Beschwerden ich denn eigentlich hätte oder ob ich eine Überweisung mit einem konkreten Befund (der ja auch kritisch hätte sein können) habe, schlug sie mir mit einer erstaunlichen Selbstverständlichkeit einen Termin vor. Und der lag dreieinhalb Monate in der Zukunft. Da ich mir schon etwas Sorgen machte, warum mir der Puls im Schnitt mit 110 geht, wollte ich wissen, ob eine Möglichkeit besteht, vielleicht schon früher eine Audienz  beim Herrn Doktor zu erhalten. Keinerlei Chance. Es passiert mit nur selten, aber ich war wirklich sprachlos. Ohne einen Termin vereinbart zu haben, verabschiedete ich mich und beendete das Gespräch mit meinem freundlichen Gegenüber.

Das Thema bewegte mich aber weiterhin und hat in mir gearbeitet. Gleich am kommenden Tag führte ich dann ein Experiment durch. Ich ging höchstpersönlich in die Praxis und fragte erneut nach einen Termin. Während meines Vorsprechens bei der Schwester legte ich meine Krankenkassenkarte auf den Tresen. Sie nahm die Karte, warf einen kuren Blick drauf, sah dass ich privat krankenversichert bin und schlug mir vor mich hinzusetzen und sagte: „Der Doktor wird Sie gleich aufrufen!“

Ich war schwer beeindruckt. Ich trieb das Spiel noch ein wenig weiter, wollte sehen zu welchen perfiden Handlungsweisen der Staat die Ärzte zwingt. Ich erwiderte, dass ich jetzt keine Zeit hätte und fragte nach einem anderen Termin. Es schien als gäbe es nichts leichteres als das, denn der vorgeschlagene Termin war für nur ca. 48 Stunden später angesetzt. Kurz zur Erinnerung: als man noch davon ausging, ich sei gesetzlich krankenversichert, lag der frühstmögliche Termin mehr als ein Viertel Jahr in der Zukunft.

In meinen Augen ist das nichts weiter als eine perverse Art der Selektion. Wer offensichtlich über ausreichend finanzielle Mittel verfügt und sich den Luxus einer privaten Krankenversicherung -PKV- leisten kann und das auch tut, der hat das Recht auf bessere medizinische Versorgung und wird definitiv bevorzugt behandelt. Ich rekapitulierte im Nachhinein dann einmal vergangene Arztbesuche. Die Wartezimmer in den Praxen waren immer voll von Menschen, aber mehr als 15 Minuten warten musste ich nie. Auch liessen sich die Doktoren relativ viel Zeit mit mir.

Zweiklassenmedizin in Deutschland?

Nicht dem Arzt mache ich hier Vorwürfe. Ein Arzt ist nach meinem Verständniss ein Unternehmer, der mit Sicherheit 100.ooo, vielleicht auch 200.000 Euro in seine Praxis hinein gesteckt hat. Er hat 3 Krankenschwestern, die jeden Monat pünktlich ihr Gehalt benötigen. Vielleicht hat er noch Rückzahlungen aus seiner Studienzeit zu leisten. Seine Wohnung muss bezahlt werden und sein jüngst geborenes Kind kostet auch viel viel Geld. Selbstverständlich muss der Doktor zusehen, wie  er,  genau wie der Klempner und der IT-Techniker auch,  die Kosten einspielt. Er muss Geld verdienen, ansonsten geht er unter.

Mein Vorwurf gilt dem Staat, denn dieser  -und nur dieser- macht die Bestimmungen und Gesetze. Die Gesetze bilden den Rahmen in dem wir uns bewegen. So auch die Ärzte. Der Gesetzgeber ist der Verursacher der Tatsache, dass ein gesetzlicher Patient weniger Wert ist als ein privat Versicherter.

Was geschieht eigentlich, wenn ein gesetzlich Versicherter von einem Facharzt zu einem anderen überwiesen werden muss. Manchmal tut das Bein weh, die Ursache jedoch liegt im Rücken.  Aus Befragungen im Bekanntenkreis geht klar hervor, dass Laufzeiten von bis zu über einem halben Jahr entstehen können.

Was geschieht bei ernsteren Dingen, die erst einmal nur leicht pieksen, aber doch verheerend sind… Vielleicht ist es in drei Monaten einfach zuspät???

Warum dürfen Politiker ungestraft in der Öffentlichkeit behaupten, dass es keine Zweiklassen Medizin gäbe?

Was denkt ihr, was habt ihr erlebt?

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