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Ausgerechnet der Papst… Kindesmissbrauch, Holocaustleugner und Moralprediger?!

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Lieber Papst,

Du hast als Chef Deiner Firma „Katholische Kirche“ die Verantwortung für Deinen Laden. Die katholische Kirche steht seit Jahrhunderten für Gewalt und Unrecht. Wo kommt z.B. all das Gold in Deinen Kirchen her, wie viel davon habt ihr bezahlt, wie viel habt ihr davon einfach mit dem Schwert genommen?

In Deinem Laden werden und wurden in allen Jahrzehnten hunderte oder gar tausende Kinder missbraucht. Deine „Angestellten“ haben seit jeher Kinder körperlich, seelisch und sexuell Misshandelt. In Deinem Laden gibt es Menschen die den Holocaust leugnen und Du lieber deutscher Papst hast sogar den Holocaust-Leugner Richard Williamson wieder in die katholische Kirche aufgenommen Einer Deiner Vorgänger hat wenig bis nichts unternommen um ein paar Juden vor der Vernichtung zu retten. (mehr …)

Wir sind Terroristen – Der Bürger aus den Augen der Politiker

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„Du bist Deutschland” –  “Wir sind Fußball” und “Wir sind Papst” und auch schon gehört „Wir sind Kirche“!!!! Oh, wie mir diese inhaltslosen und billigen Phrasen noch schmerzhaft in den Ohren liegen.

Ich war nie ein Fußball. Und mal ganz ehrlich, wer will schon einer sein – kugelrund und ständig wird bekommt man ordentlich einen verpasst.

Papst bin ich erst recht nicht. Das wäre für unsere gutmenschlichen Christen, die ständig ihren verhärteten Moralfinger in die Luft stecken, auch gar nicht wünschenswert. Wäre ich nämlich Papst, würde ich diesen „Laden“, den man gemeinhin als Kirche bezeichnet, sofort und ohne Umschweife schließen, quasi religiöse Insolvenz anmelden. Der Grund wäre ein ganz schlichter. Das Experiment Religion ist auf ganzer Ebene gescheitert. Und außerdem würde ich niemals auf die Idee kommen, Holocaustleugner zu rehabilitieren oder die schon viel zu große Zahl von Aids-Infektionen noch massiv in ihrem Steigen zu fördern, indem ich gerade in bildungs- und entwicklungsschwachen Regionen dieser Welt, Kondome mit christlicher Argumentation verbiete.

Vielleicht erinnert sich noch jemand an das angeblich neue “Deutschlandgefühl”? Es war im Jahre 2005, als der Spiegel verkündete “Wir sind Kanzlerin” – an Absurdität nur schwer zu übertreffen. Ich möchte weder Kanzlerin sein, noch möchte ich auch nur ansatzweise wie Angela Merkel aussehen. Solange ich mit Gerede nicht halb so viel verdiene wie ein Kanzler, möchte ich nicht mal mit einem solchen verglichen werden. Ich bin nicht Kanzlerin!!!

All diese, vermeintlich zusammenschweißenden, Propaganda-Parolen sind einfach zu primitiv und werden offensichtlich von der breiten Masse belächelt. Eine spürbare und nachhaltige Wirkung besitzen sie jedenfalls nicht. Fußball-Fans schlagen sich heute wie damals gegenseitig blutig. Der Papst macht was er will und keinen juckt es.

Als intelligente und auch tagesaktuelle Antwort auf all diese stupiden Worthülsen, hat sich der junge Alexander Lehmann mit dem Sprecher Ernst Walter Siemon einer ernsten Thematik angenommen.

Wie uns Deutschen ja nahezu täglich vermittelt wird, sind wir von einer gigantischen und immer lauter grollenden Terrorwelle bedroht. Aber zu unserem Glück schützen uns Politiker wie Wolfgang Schäuble vor Terrorangriffen von allen möglichen Seiten. In Zeiten der allgegenwertigen Terrorbedrohungen sollte man doch bloß nicht so pingelig sein und ruhig auf ein enormes Stück Privatsphäre verzichten. Es ist doch egal, wenn der Staat die Absicht hat, Trojaner und Viren zu produzieren, um unsere Computer durchsuchen zu können. Biometrische Ausweise sind auch sehr sehr wichtig, trotzdem man sie bewiesenermaßen mit Baumarktmaterialien für 15€ ganz kinderleicht am heimischen Tisch nachbasteln kann.

“Wir sind Terroristen” – ja aber natürlich muss sich der Staat vor seinen Bürgern schützen. Er muss uns abhören, infiltrieren und in vielen Lebens- und Arbeitsbereichen überwachen.

Damit niemand vergisst, wie gefährlich wir sind und warum wir massiv überwacht und in den Grundrechten beschnitten werden müssen, hat Alexander Lehmann ein sehr schönes Video produziert.

Den weiterhin interessierten Bürgern empfehle ich noch eine Radioproduktion des Deutschlandfunks. Wohl gemerkt, Deutschlandfunk ist ein öffentlich rechtlicher Radiosender, welcher für sein qualitativ hochwertiges Programm bekannt und geschätzt ist.

In dem Radiofeature  „Ein Käfig voller Enten“ von Walter van Rossum wurde ein konreter Terrofall in Deutschland recherchiert und dokumentiert. Es ist nahezu unglaublich was dabei ans Tageslicht gekommen ist. Die Sendung wurde am 12.05.2009 ausgestrahlt und kann hier völlig legal und kostenlos komplett angehört werden:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Am 4. September 2007 wurden im Sauerland drei junge Männer verhaftet, die in dem idyllischen Oberschledorn angeblich einen Anschlag planten. Monatelang hatten Polizisten das Trio verfolgt, das als „islamistische Zelle“ beschrieben wurde. In den Medien erschienen diverse Berichte über Bedrohungsszenarien: „Sie planten die Super-Bombe“ – „Es sollten entsetzliche Anschläge werden mit Hunderten von Toten.“ „Sie waren schon dabei, die Höllen-Sprengsätze zusammenzusetzen“, hieß es. Doch welche Recherchen lagen diesen Aussagen zugrunde?

Gott braucht keine Kirche – die Kirche braucht Gott

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Gott braucht keine Kirche

Gott braucht keine Kirche

Der derzeit amtierende Papst Benedikt XVI, scheint, für unbefangen denkende Menschen, einer der unterhaltsamsten oder einer der zynischsten zu sein.

Ein Papst der von nichts weiß, zumindest dann, wenn seine absurden Entscheidungen auf Kritik stoßen. Ein Mensch der sich alles erlauben kann und durch nichts und niemanden in die Schranken gewiesen wird. Selbst gebildete Menschen, welche in unserem Land ein hohes Kirchenamt bekleiden, echauffieren sich im Radio (Deutschlandfunk) öffentlich darüber, dass man es wagt am Papst Kritik zu äußern. Für mein Verständnis eine äußerst undemokratische Geste dieses Herren und nahe am christlichen Fundamentalismus wie wir ihn aus Amerika kennen.

Nun stellte sich dieser Papst-Mensch in Angola vor Hunderttausende bitterarmer Menschen und predigte ihnen, sie sollen sich nicht vom Materialismus tyrannisieren lassen. Hat dieser Mann 20 Minuten vor seinen tollen Worthülsen eigentlich in den Spiegel geschaut?  Allein was er zu dieser Predigt am Leibe trug, entsprach gewiss dem materiellen Wert dessen, was ein kleines afrikanisches Dorf und die in ihm lebenden Menschen für 3 Monate hätte verpflegen können. Ich möchte zwar nicht, dass der Papst durch die Gegend läuft, wie Gott ihn schuf, aber allein das Gerümpel, welches in den Kirchen dieser Welt umhersteht, würde sicherlich zur Lösung vieler Probleme genügen. Die gesamte dritte Welt könnte sich gegen alle möglichen Krankheiten impfen lassen. Die Kirche könnte die gesamte Weltbevölkerung jahrelang mit kostenlosen Kondomen eindecken und somit hunderttausende Menschen vor der Ansteckung mit einer immer tödlich verlaufenden Krankheit bewahren. Ach, Moment, ich vergaß: das möchte der Herr Papst ja aus unbekannten Gründen nicht.

Der Papst setzt sich aktiv gegen die Benutzung von Kondomen ein, vor allem in Gebieten größter Armut, der größten Ausbreitung von AIDS und predigt es Leuten, bei denen er leichtes Spiel hat – bei jenen die nur äußerst schwierigen Zugang zu Bildung haben. Wenn sein Job nicht “Papst” wäre, würde man wahrscheinlich am Verstand dieses Mannes zweifeln oder ihn wegen Beihilfe zum Todschlag an ganzen Bevölkerungsgruppen belangen. Alle Erklärungsversuche seitens der Kirche, warum sie sich aktiv an einer großflächigen Ausbreitung der tödlichen Krankheit beteiligen, können mit gesundem Verstand nur scheitern. Es kann keinen rationalen Grund dafür geben, dass es möglich und auch erlaubt ist, gemäß der so humanen und Gutmenschenbehafteten christlichen Wertevorstellungen, die Benutzung von Kondomen zu untersagen.

Desweiteren sei an dieser Stelle an die päpstliche Rehabilitierung des traditionalistischen Bischofs und Holocaust-Leugners Richard Williamson erinnert. Seltsamerweise ist dieser peinliche Vorfall eines deutschen Papstes schon nach relativ kurzer Zeit nahezu aus den Medien verschwunden. Unfassbarer Weise stritt die Politik ernsthaft darüber, ob man das öffentlich kritisieren dürfe. Undenkbar was geschehen wäre, wenn sich eine beliebig andere Person einen solchen “Scherz” erlaubt hätte.

Vielleicht ist mein Blick etwas getrübt. Aber es gibt Momente in denen ich Züge des christlichen Fundamentalismus, welchen man in den letzten Jahren vermehrt in Amerika beobachten kann, nun auch in unseren Breitengraden sehe.

Es gibt abgenehme „Gegenströmungen“ zum christlichen Marketing-Engagement, welches an vielen Stellen wie selbstverständlich ihre Botschaften an alle Möglichen Stellen kund tut. Erstaunlicherweise kommt die „Buskampagne“ nicht so recht vorwärts. Angefragte Unternehmen und städtische Betriebe haben ganz offensichtlich Angst vor der Kirche oder deren Anhänger. Aus meiner Sicht kann es keinen anderen Grund gegen eine solche Werbekampagne geben. Die geplanten Sprüche sind weder anzüglich, diffamierend noch provokativ. Sie spiegeln lediglich die Meinung von Menschen wieder, die keinen Gott in ihrer Vorstellung von Leben und Exiszenz benötigen oder als gegeben sehen.

“Buskampagne” versucht einen nur gerechten Gegenpol zu den vielerorts und teilweise großflächigen Plakaten zu bilden, die verkünden, dass alles gut ist, weil es Gott gibt.

Ich sehe deutliche Zeichen eines aufkeimenden christlichen Fundamentalismus in Deutschland. Vielleicht sind wir in einigen Jahren auf amerikanischem Niveau und rechtfertigen jeden Unsinn mit Religion.

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