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	<title>schwarzradar - Technik ∙ Meinungen ∙ Triviales &#187; ecommerce</title>
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		<title>Benutzeranmeldungen in WordPress-Blogs durch Hacker?!</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 07:21:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit einigen Tagen erhalten ich immer wieder Benutzeranmeldungen, welche sich als zum Beispiel als Abonennt anmelden. Dies geschieht nicht nur in diesem Blog, sondern auch in anderen Blogs die ich betreibe. Nach Rückfrage bei einigen Kollegen, konnten diesen ebenfalls bestätigen, dass in den letzten Tagen vermehrt Benutzeranmeldungen zu verzeichnen  sind. Ich hatte bei diesen Useranmeldungen [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Tagen erhalten ich immer wieder Benutzeranmeldungen, welche sich als zum Beispiel als Abonennt anmelden.</p>
<p>Dies geschieht nicht nur in diesem Blog, sondern auch in anderen Blogs die ich betreibe. Nach Rückfrage bei einigen Kollegen, konnten diesen ebenfalls bestätigen, dass in den letzten Tagen vermehrt Benutzeranmeldungen zu verzeichnen  sind.</p>
<p>Ich hatte bei diesen Useranmeldungen von Anfang an ein seltsames Gefühl. Man will ja niemanden Unrecht tun ;)</p>
<p>Es sind definitiv Fakeanmeldungen. Was dahinter steckt kann man nur raten. Ich persönlich bin fest der Überzeugung, dass die Useranmeldungen bei WordPress-Blogs eine Vorbereitung für Hacker sind.</p>
<p>Was diese dann machen&#8230; wer weiß. Vielleicht Spammen, oder den Blog übernehmen. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, kommt für Dein WordPress nichts gutes dabei heraus, wenn sich Benutzer anmelden dessen Anliegen unklar ist UND diese Benutzer sich auch in etlichen anderen WordPress Systemen anmelden.</p>
<p><strong>Folgende User wollten sich bisher anmelden Anmelden (WordPress &#8211; Blogsystem Script) &#8211; und eine Löschung wäre sehr ratsam.<br />
</strong></p>
<p><em><strong>Username: rafaellabove</strong></em><br />
E-mail: jonatanwebsterbaum@gmail.com</p>
<p><em><strong>Username: Andrianq</strong></em><br />
E-mail: pulvillarrac@gmail.com</p>
<p><em><strong>Username: MikeWink</strong></em><br />
E-mail: bugbeemershonyhe@gmail.com</p>
<p><em><strong>Username: Miriam</strong></em><br />
E-mail: obierebelominepyb@gmail.com</p>
<p><em><strong>Username: arnoldisby</strong></em><br />
E-mail: naomyrotenford@gmail.com</p>
<p><em><strong>Username: UlricheDmond</strong></em><br />
E-mail: ulrichedmondsuses@gmail.com</p>
<p><strong>Wenn sich auch bei Dir seltsame Benutzer an Dein WordPress anmelden wollten, kommetiere dieses doch bitte mit den entsprechenden Daten. Vielleicht hilft das auch andere WordPressbetreiber zu warnen</strong></p>
<p>&#8230;einfach Löschen und vergessen.</p>
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		<title>Durch die Technik enteignet? Finanzielle und geistige Misere der Musikindustrie.</title>
		<link>http://www.schwarzradar.de/durch-die-technik-enteignet-finanzielle-und-geistige-misere-der-musikindustrie</link>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 11:45:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[raubkopien]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war das Jahr 1997, als ich mit meinen Augen etwas sah, was ich bis dahin nie für möglich gehalten hätte. Es gab ein bestimmtes Album von einer bestimmten Band, das ich unbedingt haben wollte und aufgrund des knappen Budgets gezwungen war, bis nächsten Monat zu warten. Ein Freund kam zu mir und drückte mir [...]
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-306" style="margin: 8px;" title="Raubkopien und Musikindustrie" src="http://www.schwarzradar.de/wp-content/uploads/2009/05/raubkopien-und-musikindustrie.jpg" alt="Raubkopien und Musikindustrie" width="320" height="240" /></p>
<p>Es war das Jahr 1997, als ich mit meinen Augen etwas sah, was ich bis dahin nie für möglich gehalten hätte. Es gab ein bestimmtes Album von einer bestimmten Band, das ich unbedingt haben wollte und aufgrund des knappen Budgets gezwungen war, bis nächsten Monat zu warten. Ein Freund kam zu mir und drückte mir die CD in die Hand: „Ist deine, kannst du behalten“. Von so viel Großzügigkeit entsetzt, öffnete ich die Hülle mit dem etwas blassen, aber doch identischen Cover und sah…einen Rohling mit dem Namen des Herstellers und dem Logo der Band sowie dem Titel des Albums, liebevoll mit dem schwarzen Edding drauf gemalt. Noch bevor ich den Mund öffnen und meiner Verwunderung einen Ausdruck verleihen konnte, verkündete mein Kumpel stolz: „Hey, Alter, ich hab mir einen CD-Brenner zugelegt, jetzt wird alles anders!“</p>
<p>Der Mann sollte Recht behalten, denn einige Dinge wurden seitdem wirklich anders. Die liebevoll bespielten und beschrifteten Kassetten wanderten in die hinterste Ecke der untersten Schublade. Das stundenlange Ausharren vor dem Radio, auf der Jagd nach einem guten Song wurde überflüssig. Auch die langen Aufenthalte in Musikläden, um aus einem Dutzend CDs zwei – drei beste auszusuchen, für welche man bereit wäre, die paar Kröten zu investieren (ich gab damals etwa 100 DM monatlich für Tonträger aus) gehörten immer mehr der Vergangenheit an. Man musste nur genug Gleichgesinnte kennen und 10 DM für einen Dreierpack Rohlinge in der Tasche haben und schon bald hatte man keine Übersicht mehr darüber, was sich im eigenen Plattenschrank befand. Doch auch Bekanntschaften und Rohlinge wurden überflüssig, nachdem der Internetzugang zur Grundausstattung jedes Haushaltes wurde und die Tauschbörsen wie Napster, deren Community im Februar 2001 ca. 80 Millionen Nutzer umfasste, den Zugang zur Musik als free MP3 – Download zusätzlich vereinfachten.</p>
<p>Im Jahr 2000 stellte die Musikindustrie einen leichten Rückgang der Verkaufszahlen fest und einige Analysten prophezeiten für das kommende Jahr Absatzeinbußen von bis zu zehn Prozent. Am 16. April 2002 meldete Spiegel-Online, dass der weltweite Absatz der internationalen Musikindustrie im vergangenen Jahr auf fünf Prozent (rund 38,3 Milliarden Euro) gefallen sei. In seinem Statement teilte der Chef des internationalen Musikindustrieverbands (International Federation of the Phonografic Industry) Jay Berman mit, dass die Misere nicht auf die geschwächte Nachfrage nach Musikaufnahmen zurückzuführen sei. Die schleppende weltweite Konjunktur und die Zunahme von privaten Raubkopien sowie kostengünstigen oder gar kostenlosen Musikdownloads seien seiner Ansicht nach die Gründe für den Rückgang der Verkaufszahlen.</p>
<p>Am 31.12.2001 veröffentlichte Chip-Online einen Artikel mit dem Titel „CD – Kopien: Musikbranche durch Technik enteignet“. Den Kern des Artikels bildete die Aussage des Vorsitzenden der Phonoverbände Gerd Gebhardt. Dieser betonte, dass während die Verkaufszahlen von Tonträgern im Vergleich zum Jahr zuvor um zehn bis fünfzehn Prozent gesunken sind, ist der Absatz von CD – Rohlingen weiterhin gestiegen. „Wir werden im Prinzip durch die Technik enteignet“ – beklagte sich Gebhardt. Sein Statement stieß bei Chip-Online auf Unverständnis. Es stellt sich in der Tat die Frage, warum Herr Gebhardt davon ausgeht, dass alle gekauften Rohlinge mit Musik bespielt werden. Außerdem werden diejenigen Musikfans nicht berücksichtigt, die Sicherheitskopien von den käuflich erworbenen CDs erstellen, denn schließlich halten die Silberlinge nicht ewig.</p>
<p><script type="text/javascript"><!--
var uri = 'http://impde.tradedoubler.com/imp?type(js)g(17053130)a(1613278)' + new String (Math.random()).substring (2, 11);
document.write('<sc'+'ript type="text/javascript" src="'+uri+'" charset="ISO-8859-1"></sc'+'ript>');
// --></script></p>
<p>Die Versuche der Musikindustrie, durch diverse Strategien gegen die Misere anzukämpfen, brachten keine beachtlichen Erfolge. Die bereits 1999 ins Leben gerufene Kampagne „Copie kills music“ erwies sich als recht unwirksam. Das Versehen der CDs mit Kopierschutz sorgte lediglich dafür, dass die zahlreichen Musikfans die gekauften Tonträger zur Reklamation zurückbrachten, weil diese weder abgespielt, noch digitalisiert werden konnten. Es entstand eine Reihe von Kinospots, welche den Eindruck erwähnten, dass die Raubkopierer genau so hart verfolgt werden müssen, wie Mörder und Vergewaltiger (bis heute empfängt das Kinopublikum diese Spots mit ironischen Begeisterungsrufen). Auch die Idee, Musik &#8211; CDs zu drei unterschiedlichen Preisklassen anzubieten – das reguläre Album ohne Booklet für knapp zehn Euro, dasselbe mit Booklet und ein paar Bonustracks für fünfzehn Euro und die Special Edition mit mehr Bonusmaterial und zahlreichen Merchandising – Goodies für zwanzig Euro und aufwärts – zeigte keine Wirkung. Es ist in der Tat nicht besonders sinnvoll, die Käufer dadurch anzulocken, dass man sie nach ihrem Vermögen in drei Klassen unterteilt. Nicht einmal das Geschäft mit den digitalen Downloads erwies sich als besonders hilfreich und auch im Jahr 2008 blieben die Verkaufszahlen der Musikindustrie weltweit im Rückstand.</p>
<p>Was mich persönlich an der ganzen Debatte über den Untergang der Musikindustrie (Der Rückgang der Verkaufszahlen in der Musikindustrie) irritiert ist das Außerachtlassen der geistigen oder kulturellen Werte der Musik. Man beklagt sich über niedrige Absätze, man zerbricht sich den Kopf über die neuen Geschäftsmodelle, doch das recht unzureichende Angebot der heutigen Plattenfirmen wird nur selten erwähnt. Angenommen, man würde mir einen Gutschein schenken, den ich nur gegen einen aktuellen Tonträger eintauschen könnte, so wäre ich ratlos. Denn es sind größtenteils künstliche Eintagsfliegen und blutleere Plagiate, die von der heutigen Musikbranche hervorgebracht werden. Spätestens seit dem Aufkommen der populären Musik, hatte jede ernstzunehmende Stilrichtung etwa zehn Jahre gebraucht, um zu entstehen, zu gedeihen und schließlich mehr oder weniger unter zu gehen. Eine handvoll Bands ließen sich vom Zeitgeist inspirieren und spielten aus eigener Initiative einen Sound, in dem sich der aktuelle Stand der Gesellschaft und die wichtigen musikalischen Einflüsse der vergangenen Jahrzehnte widerspiegelten. Nach dem diese Bands sich im Untergrund einen Kultstatus erspielt hatten, wurden sie von den großen Plattenfirmen entdeckt und unter Vertrag genommen. Nun sorgten diese Künstler für den frischen Wind in den Pop-Landschaften. Sie standen nicht nur für den neuen Sound, sondern auch für neue Mode und neue geistige Impulse. Sie repräsentierten Denken und Fühlen einer ganzen Generation. Innerhalb der ersten zehn Jahre entstanden Alben, die als Meisterwerke einer Stilrichtung oder gar einer Musikepoche gelten, wie z.B. „Violator“ von Depeche Mode, „Joshuas Tree“ von U2 oder „Nevermind“ von Nirvana. Es folgten jahrelangen Touren um die ganze Welt, zahlreiche Singleauskopplungen, Remixe, Verkäufe von Lizenzen und Merchandising. Auch nach ihrer Auflösung bleiben solche Bands noch jahrelang wichtige Einnahmequellen der Plattenfirmen und ermöglichen gleichzeitig die Gründung der neuen Nischen, in denen die musikalischen Sensationen von morgen gedeihen konnten.</p>
<p>Heutzutage wird der Markt so stark wie noch nie von den One- oder Twohitwonder bestimmt. Die Musiker sind keine starken Persönlichkeiten mehr und nicht mehr in der Lage, eine ganze Generation nachhaltig zu prägen. Was der Hörer vorgesetzt bekommt, sind die Flatrate – Stars aus TV – Shows wie „DSDS“ oder „Indie“ – Bands, die den Rockikonen von vorgestern nacheifern, um nach spätestens zwei Jahren wieder in Vergessenheit zu geraten. Alles was sie zu bieten haben ist ein nettes Liedchen auf den Lippen und eine Attitüde, welche von den einigermaßen intelligenten Musikfans kaum ernst genommen werden kann.</p>
<p>Angesichts dieser Lage kann ich mir einen weiteren Grund vorstellen, warum das Publikum die Musikindustrie im Stich lässt: Vielleicht, weil es von der Musikindustrie selbst nicht ernst genommen wird? Die Krise auf dem Musikmarkt ist für mich also keineswegs nur eine Frage der „Enteignung durch die Technik“ oder einer schlechten wirtschaftlichen Lage.</p>
<p>Ich glaube übrigens, dass ich meinen Gutschein gegen eine CD von Dido oder Jack Johnson eintauschen würde – ein treffsicheres Geburtstagsgeschenk für Personen, die man nicht besonders gut kennt. Meinen Eigenbedarf aber befriedige ich bei den zahlreichen Netlabels, wo die Musik oft umsonst geboten wird und die Künstler dadurch nicht unter Druck stehen, den Bedürfnisseen geldgieriger Plattenbosse und des apathisch gewordenen Publikums zu entsprechen. Dort habe ich in den letzten Jahren so manch eine interessante Perle entdeckt.<br />
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<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Aktion &quot;Domain-Weltkarte f&#252;r Blogger&quot;</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 13:52:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ron Gehlen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tag hinzufügen]]></category>

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		<description><![CDATA[united domains "Domain Weltkarten" Aktion für Blogger. Schöne Wandkarte gegen einen Blogpost über die Aktion.
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.schwarzradar.de/wp-content/uploads/2009/06/domainweltkarte-thumbjpg.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-363" title="domainweltkarte-thumb.jpg" src="http://www.schwarzradar.de/wp-content/uploads/2009/06/domainweltkarte-thumbjpg.jpg" alt="" width="244" height="146" /></a> Aber Hallo… Man soll es kaum glauben.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt offensichtlich auch noch nette Marketing-Ideen die nicht einen virtuellen Gutschein oder die Teilnahme an einen Gewinnspiel verlosen. So kann man ganz aktuell bei united domains einen echten Mehrwert erhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist eine zeitlich befristete Blogger-Aktion, wobei die Teilnehmer eine laminierte Domain-Weltkarte erhalten. Es ist keine kleine Mausunterlage. Man lässt sich nicht lumpen und spendiert ein großzügiges Format (120cmx60cm) welches sich für kahle Bürowände eignet.</p>
<p style="text-align: justify;">Teil zwei dieser Aktion bedingt ein Foto auf dem zu sehen ist, wie diese schöne Karte die eigene Wand ziert. Dieses kann dann eingesendet werden und sorgt im nachhinein vielleicht für etwas Traffic auf dem eigenen Blog.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir machen mit, und hoffen euch bald das Foto mit dieser Domain-Weltkarte zu präsentieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn Du mit Deinem log mitmachen möchtest, hier ist der Link: <a href="http://www.domain-karte.de">http://www.domain-karte.de</a></p>
<p style="text-align: justify;">Ganz oben rechts auf der Seite findest Du die Aktion für Blogger</p>
<p style="text-align: justify;">Viele Erfolg</p>
<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Alternative zu Google Analytics? &#8230; PIWIK?</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 14:39:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ecommerce]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[PIWIK ist ein sehr interessantes Projekt um Webseiten zu tracken. Aber kann es ein Ersatz für Google Analytics sein? Will es das sein? Meine kurze Betrachtung von PIWIK und einige Gedanken finden sich in diesem Artikel.
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Genau wie die sinnlosen, unausrottbaren und meist nur von unsachlichen Fanatikern hart geführten Diskussionen um Linux vs. Microsoft oder Apple vs. PC, nehme ich seit einiger Zeit eine ebensolche Diskussion um Google wahr.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.schwarzradar.de/wp-content/uploads/2009/03/image0002.jpg"><img class="alignleft" style="border: 0pt none; margin: 8px; display: inline;" title="image0002" src="http://www.schwarzradar.de/wp-content/uploads/2009/03/image0002-thumb.jpg" border="0" alt="piwik webseiten analyse" width="266" height="82" /></a> Es ist wohl so, dass erfolgreiche Dinge jeglicher Couleur von einer bestimmten Art von Mensch als falsch, schwachsinnig oder vollkommen überflüssig verdammt werden, ohne das auch nur ein kleiner Hauch sachlicher Kritik zu erkennen ist. Und meist können diese Menschen nur sehr unbeholfen bis gar nicht einer sachlichen Auseinandersetzung folgen und weichen auf dümmliche Argumente, wie z.B. “ich <em>mache Linux schon, da warst Du noch in Windeln</em>” oder einfach ”Du hast keine Ahnung” aus.</p>
<p style="text-align: left;">Genau in einer solchen virtuellen Auseinandersetzung habe ich zum ersten mal von “<strong>PIWIK</strong>” gelesen. Der Grundtenor innerhalb dieses Threads war :”<em>Google Analytics taugt nichts, man muss sich PIWIK installieren um eine Webseite zu analysieren</em>” – okay, obwohl ich ohne PIWIK zu kennen, ein süffisantes Lächeln nicht unterdrücken konnte, war meine Neugier geweckt.</p>
<p style="text-align: left;">Unter <a title="http://piwik.org/" rel="nofollow" href="http://piwik.org/" target="_blank">http://piwik.org/</a> kann man sich das komplette Paket downloaden. Die Installation gestaltet sich klassisch und stellt keine besonderen Anforderungen. Nachdem ich die Software auf dem Server installiert hatte und sehr neugierig das Backend betrachten wollte, bin ich angenehm überrascht worden, denn jenes begrüßte mich in deutscher Sprache.</p>
<p style="text-align: left;">Ich möchte an dieser Stelle nicht in die Tiefe gehen und PIWIK von vorne bis hinten analysieren. Was aus meiner Sicht auf den ersten Blick jedoch klar ist: PIWIK kann (und will vielleicht auch gar nicht) Google Analytics das Wasser reichen. PIWIK ist ein hervorragendes Open Source Tracking-Projekt welches es gestattet, die wichtigsten Parameter zu erfassen und übersichtlich anzuzeigen. Ein Vorteil gegenüber Google Analytics ist die Echtzeit in der die Daten in aufbereiteter Form zur Verfügung gestellt werden. Bei Analytics kann das schon mal mehr als 24 Stunden dauern bis alle Daten angezeigt werden. Im eCommerce-Tracking von Google hatte ich schon mal ein Delay von beinahe 3 Tagen, wahrscheinlich eine Ausnahme – aber immerhin. PIWIK ist auf jeden Fall eine vollwertige Alternative mit allen Funktionen für den “Hausgebrauch”.</p>
<div class="mceTemp" style="text-align: left;">
<dl class="wp-caption alignleft" style="width: 293px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.schwarzradar.de/wp-content/uploads/2009/03/image0008.jpg"><img style="border: 0pt none; display: inline; margin-left: 8px; margin-right: 8px;" title="piwik tracking screenshot" src="http://www.schwarzradar.de/wp-content/uploads/2009/03/image0008-thumb.jpg" border="0" alt="image0008" width="283" height="164" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">piwik tracking screenshot</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: left;">Es ist sogar möglich sogenannte goals einzurichten.  Goals sind vergleichbar mit dem Google Conversion Tracking. Das System ist auf Plugins aufgebaut. Eine sehr wichtige und richtige Entscheidung, wie ich finde. Änderungen und Erweiterungen lassen sich also ohne Code-Orgien über die Plugin-Schnittstelle realisieren. WordPress-Benutzer werden sich schnell zurecht finden. Es ähnelt dem WordPress Plugin Manager in Optik und Funktion.</p>
<div class="mceTemp" style="text-align: left;">
<dl class="wp-caption alignright" style="width: 254px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.schwarzradar.de/wp-content/uploads/2009/03/image00091.jpg"><img style="border: 0pt none; display: inline; margin-left: 8px; margin-right: 8px;" title="piwik tracking" src="http://www.schwarzradar.de/wp-content/uploads/2009/03/image0009-thumb1.jpg" border="0" alt="image0009" width="244" height="139" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">piwik tracking</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: left;"><!-- BEGINN des zanox-affiliate HTML-Code --><br />
<!-- ( Der HTML-Code darf im Sinne der einwandfreien Funktionalität nicht verändert werden! ) --></p>
<p><!-- ENDE des zanox-affiliate HTML-Code --></p>
<p style="text-align: left;">Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass mit PIWIK natürlich eine Vielzahl von Webseiten getrackt werden können. Genau wie beim Analytics-Tracking, muss ein Stück Tracking-Code auf der zu analysierenden Webseite eingebaut werden.</p>
<p style="text-align: left;">Ich werde PIWIK weiterhin für einige Projekte verwenden. Wenn dieses Software weiterentwickelt wird, denke ich, dass es ein äußerst erfolgreiches wird. PIWIK ist auch interessant für Menschen, die durchaus berechtigte Bedenken haben Google Daten zu überlassen. Denn die erfassten Daten werden auf dem eigenen Server gespeichert. Aber eines trägt man auch selbst. Die aufkommende Datenmenge ist nicht zu unterschätzen. Nach nur 3 Tagen und drei getrackten Webseiten mit  überschaubarem Traffic, ist die Datenmenge auf 20 MB angewachsen. Bemerkenswert was Google-Analytics stemmt. Immerhin kommen da ungleich mehr Parameter zusammen und die Daten kann der User auf Jahre vergleichen. Meinen Respekt und Dank an dieser Stelle an Google ;)<script type="text/javascript"><!--
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// --></script><br />
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<p style="text-align: left;">So, danke den Lesern die bis hier durchgehalten haben. In Kürze werde ich an dieser Stelle noch zwei geniale Tools vorstellen die direkt mit PIWIK zusammen arbeiten und mir das bieten was ich mir schon länger gewünscht hatte.</p>
<p style="text-align: left;">Also bis später in diesem Funkhaus.</p>
<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Professionelle Shopsoftware vs. kostenlose Shoplösungen mit Modulen</title>
		<link>http://www.schwarzradar.de/professionelle-shopsoftware-vs-kostenlose-shoplosungen-mit-modulen</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 22:56:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[ecommerce]]></category>
		<category><![CDATA[shopsysteme]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwarzradar.de/?p=123</guid>
		<description><![CDATA[Welcher Shopbetreiber der sich nicht auch Programmierer nennt, kennt nicht die endlosen Stunden vor den php-Codezeilen. 
OXID gibt ein Version seiner bekannten Shopsoftware heraus. Mit diesem kostenlosen Shopsystem kann man sich ein Gefühl verschaffen, wie es wohl ist, mit einem professionellen Shop zu arbeiten. Meine Zeit mit Programmierversuchen und Scriptanpassungen ist bald vorbei.
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Gut, es ist keine brandneue Nachricht. Aber dennoch wollen wir der <strong>OXID e Shop Community Edition </strong>zumindest einen kurzen<strong> </strong>Beitrag widmen. Die OXID eSales AG ist bekannt als Hersteller einer soliden Shop-Software, welche zu einem durchaus moderaten Preis erhältlich ist. Es gibt verschiedene Versionen, die sich, wodurch auch sonst, durch ihren Funktionsumfang unterscheiden. Jeder der mit ernsthaften Absichten einen Shop betreibt weiß was es bedeutet, endlose Stunden damit zu verbringen, Module nachträglich einzubauen. Und wenn sie dann eingebaut sind, funktionieren sie nicht, oder erzeugen ungeahnte Probleme an ganz anderen Stellen im Shop. Die Gutscheine funktionieren plötzlich nicht mehr oder die Mehrwertsteuer wird auf einmal falsch berechnet. Das sind nur einige wenige der vielen Beispiele an Fehlern und Problemen die mir selbst schon so oft untergekommen sind. Mein Hauptproblem ist einfach, dass z.B. bei XTCommerce, der von mir bisher eingesetzten Shop Software, die vielen Module von hunderten Programmierern, oder Script-Kiddie´s hergestellt werden. Nach einiger Zeit hat man in seinen Shop etliche Module und Modifikationen eingebaut und jedesmal fummelt man in der Seele des Systems und hofft dass es irgendwie funktioniert.</p>
<p class="MsoNormal">In der “ Community“ wird es oft als selbstverständlich erachtet, dass man ein guter php-Programmierer ist und sich mal schnell selber dies und das an seinem ecommerce Shop System programmiert oder den Fehler beseitigt.</p>
<p class="MsoNormal">In meinen Augen ist das der falsche Ansatz. Jeder halbwegs kaufmännisch orientierte Mensch sollte hier nach ganz kurzer Zeit die Notbremse ziehen. Mit jeder Stunde, die ein Shopbetreiber mit dem Programmieren oder der Fehlersuche an gekauften Modulen verbringt, handelt er immer mehr grob fahrlässig und hat ganz klar das Ziel aus den Augen verloren.<span> </span></p>
<p class="MsoNormal">Mein Entschluss steht fest. Es wird den Tag geben, da schmeiße ich mein XT-Commerce raus und investiere in eine solide un umfangreiche Software.</p>
<p class="MsoNormal">Wenn ich die Stunden zusammenrechne, die ich in Fehlersuche, Programmierversuche, Scriptanpassungen, Moduleinbau, Foren lesen etc, investiert habe und diese Anzahl der Stunden mit einem lächerlichen Stundensatz von 5€ fiktiv verrechne, könnte ich mir SOFORT für dieses Geld eine große Shoplösung kaufen.</p>
<p class="MsoNormal">Wie bekomme ich jetzt wieder den Bogen? Ich versuch´s mal.<br />
Ich will nicht programmieren und auch nicht programmieren lernen! Ich will mich um das Geschäft kümmern und verkaufen.</p>
<p class="MsoNormal">Ich habe schon immer mal einen der „grossen“ Shops ausgiebig testen wollen. Der OXID Shop war eigentlich schon länger einer meiner Favoriten.</p>
<p class="MsoNormal">Seit einigen Monaten bietet diese Firma eine sogenannte community edition ihrer Lösung kostenlos an. Selbstverständlich fehlen viele Funktionen. Aber man kann sich ein ausgiebiges Bild machen. Diese Shopsoftware wird kostenlos zum Download angeboten. Man merkt schon während der Installation womit man es zu tun hat. Ich gehe nicht weiter ins Detail, aber auch das Backend hat mir ein Lächeln in mein, durch die endlosen „Programmiernächte“, faltiges Gesicht gezaubert. Auch Lobeshymnen erspare ich euch. Mein Anliegen war es, euch vielleicht mal dazu zu ermutigen, zu akzeptieren das man eben kein Programmierer ist und es keine Schande ist, keine einzige Code-Zeile zu verstehen. Wenn ihr euer Geschäft versteht und eure wertvolle Zeit mit rechnen, einkaufen und Versand verbringen wollt,  ist das dass wichtigste!</p>
<p class="MsoNormal">Ein kleines Beispiel: ein guter Handwerker bastelt sich auch nicht seine eigene Bohrmaschine zusammen, sondern kauft sich etwas Solides und kümmert sich um seine Löcher, nicht um den Zusammenhalt seiner mit Kabelbindern verschraubten Bohrmaschine.</p>
<p class="MsoNormal">Gehabt euch Wohl!</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">P.S. : Das hätte ich jetzt fast vergessen. Der Download-Link.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><strong><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;" lang="EN-US">Download OXID eShop Community Edition:<br />
</span></strong><span lang="EN-US">http://www.oxid-esales.com/de/download/open-source-software-oxid-eshop-community-edition</span></p>
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		<title>Das Alter und der Verlusst der Zielgruppenzugehörigkeit</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Jan 2009 15:13:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Nun wo der Augenblick gekommen ist, ich 30 Jahre bin und in dieser Welt orientierungslos herumlaufe, sollte ich frieden schließen und noch älter werden.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Die Jahre hasten in einer Eile an mir vorbei die einen schwindelig werden lässt.</span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">An meinem 30. Geburtstag sind alle Albträume wahr geworden. Augenscheinlich ist es wohl auch mir nicht gelungen, ein wirksames Mittel gegen die Vergänglichkeit zu finden. Nicht nur gegen die Vergänglichkeit, nein, auch nicht gegen den über einige Jahrzehnte dauernden Verfall. Die Haut wirkt älter, die Haare werden weniger, Haare beginnen aus Nase und Ohren zu sprießen und irgendwann beginnt man nach Eukalyptus oder Mottenkugeln zu riechen.</span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Schon vor einiger Zeit kündigte sich dieses schreckliche Ereignis durch die brutale Ehrlichkeit meiner Mitmenschen an. Ich wurde von einem Mädchen auf offener Strasse nach der Uhrzeit gefragt. Schon nach dem ersten Halbsatz dieses Mitmenschen verkrampfte sich mein Gehirn, um eben diesen Satz zu verarbeiten. Sie sagte: „Können SIE mir bitte sagen wie spät es ist!&#8221; Zuerst wollte ich dem bösartigen Mädchen sagen, dass es nicht nötig ist, mich mit dem vorangestellten „SIE“ als alten Sack zu einzustufen.</span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Aber nein, belehren wollte ich das Mädchen nicht. Das würde mich noch älter machen. Nur alte Menschen belehren und berichtigen andere Mitmenschen. Ein anderer Plan, ein von Rache getriebener, sollte mein gekränktes Gemüt wieder erhellen. </span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Ich antwortete ihr und nannte eine Uhrzeit, allerdings eine falsche, sie hatte es schließlich so verdient. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Als sie dann wieder ihres Weges ging, konnte ich nichts gegen das Gewinnerlächeln auf meinem Gesicht unternehmen, ich wollte es auch nicht. In meinem durchtriebenen Gehirn entspann sich nun die Geschichte, die sie sicher erleben würde. Ich stellte mir vor, sie käme aufgrund meiner falsch genannten Uhrzeit viel zu spät nach Hause. Ihre Eltern spielten verrückt und bestraften sie mit Stubenarrest oder unangenehmen Hausarbeiten. Sie würde leiden. Sie hatte ja selbst Schuld, dieses kleine Miststück.</span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Als ich dann selbst zuhause angekommen war, stellte ich den Fernseher an. Was musste ich sehen? Pausenlos steckten kleine dumme Mädchen ihr Hinterteil und andere Körperteile in die Kamera, irgendein Kasper jodelte was von Gangster, Stolz und anderen schwerverständlichen Themen in das Mikrophon. Heute ist es möglich, dass Jugendliche, die kaum einen Satz richtig sprechen können und dabei fast nur Unsinn plappern, berühmt werden und von anderen Jugendlichen zu Vorbildern und Helden stilisiert werden. Ich schaltete um auf einen anderen Musiksender. Dort saß ein 17 Jähriges kleines buntes Mädchen neben </span><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Lemmy Kilmister, Sänger, Bassist und Gründer von Motörhead. Ich fragte mich, ob es seine Enkelin ist. Nahezu erschüttert musste ich feststellen, dass sie eine Moderatorin ist. Immerhin versuchte sie sich in einem bedeutungsvollen Gesichtsausdruck. Sie stellte ihm Fragen, die dümmlicher und naiver nicht hätten sein können. In Lemmys Gesicht manifestierte sich, zumindest in meiner Wahrnehmung, nichts weiter als „Ich verstehe nicht was sie wissen will, wie erzähle ich es dem Kinde nur?“.</span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Menschen meiner Generation sind gestraft mit einer soliden Schulausbildung. Wir haben es schwer in dieser Welt. In einer Welt in der halbwegs richtig gesprochene Sätze von Spießertum zeugen. Fragt doch mal einen 20 Jahre alten Menschen, wann die Deutsche Wiedervereinigung stattgefunden hat. Und wie der Name des damalig regierenden Bundeskanzlers lautet. Ihr werdet es nicht fassen können, welche Antworten ihr bekommt.</span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Wie ein alter Opa verstehe ich jetzt schon die Welt nicht mehr. Dennoch werde ich mich nicht wundern, wenn Dieter Bohlen irgendwann Bundeskanzler wird und irgendeiner dieser Gangsta-Affen Bildungsminister.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><br />
</span></p>
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