Hundebesitzer ohne Gehirn?

Warum lassen Hundebesitzer sowas zu?

Wundervoll eingeschneite Straßen ziehen sich in einem strahlenden weiß

einen ganz schnell wieder in die Realität zurück. In der weichen dicken Schneedecke taucht plötzlich eine kleine gelblich umrandete Kuhle auf. Darin liegt ,wie in ein sauberes Kissen gebettet, ein schönes großes Stück Hundekot.

Auf irgendeine wunderliche Art und Weise weckte dies meine Neugier und so ging ich meine kleine Straße auf der einen Seite auf und auf der anderen Seite wieder ab. Und was entdeckte ich? Überall, alle 2 Meter lag Hundescheiße, mitten auf dem Gehweg, wie eine Provokation. Auch am Rand des Gehwegs waren die Haufen zu finden. Warum lassen es Hundebenutzer nur zu, dass ihr eigener Lebensbereich durch ihre eigenen Haustiere regelrecht zugeschissen wird. Alles ist voll mit Köter-Scheiße . Hier leben Kinder, die vielleicht einen Schneemann bauen wollen. Sie rollen im Spiel die großen Kugeln zurecht und machen sich natürlich keine Gedanken darüber dass tonnenweise Hundekot auf der Straße liegt.

Ich recherchierte im Internet und fand heraus, dass, wohlgemerkt im Geiste gesunde, Menschen ihre Köter ungeniert auf die Straßen scheißen lassen, ohne diese Sauerei umgehend selbst zu beseitigen. Allein in Berlin sind das täglich zwischen 400.000 und einer halben Million Hundehaufen. Das entspricht ganzen 55 Tonnen Hundescheiße – jeden Tag und nur in Berlin.

Unsere Hausverwaltung zahlt Geld für die Pflege der Grünanlagen vor den Häusern. Letztendlich zahlt das jeder Mieter anteilmäßig mit. Das ist auch gut so. Ich freue mich im Frühjahr, wenn die geschnittenen Hecken wieder grün werden und der Rasen gepflegt aussieht. Aber zwischen den Hecken versteckt sich überall Hundescheiße.

Wer sind nun diese Menschen? Unter anderem solche, die auf Rücksichtnahme und gewisse Umgangsformen bestehen. Zum Beispiel die rüstige Oma, die eigentlich immer darauf wartet dass man sie im Bäcker vorlässt. Was ich auch tue, obwohl sie reichlich Zeit hat, ich aber eigentlich nicht. Und dann, vor dem Bäcker, scheißt der Köter dieser Oma einen riesigen Haufen, für alle im Bäcker sichtbar. Doch für diese “Dame” scheint es selbstverständlich zu sein diesen Dreck NICHT zu entfernen. Sie bindet ihn los und läuft zufrieden nach Hause. Oder die junge Mutter, die mit ihrem kleinem Kind unsere Straße entlang spaziert und ihrem Sohne ohne Unterlass Anweisungen gibt, dieses und jenes nicht zu machen oder zu berühren, aber leider nicht hinterher rennen kann. Sie guckt ihrem Köter dabei zu wie er einen Riesenhaufen mitten auf den Gehweg scheißt. Und entfernt ihn nicht.

Ich frage mich, wie diese Frau wohl reagieren würde, wenn ich wie selbstverständlich auf dem Fußabtreter vor ihrer Tür mal genau das mache ,was sie ihrem Hunde gestattet. Ich sehe da keinen Unterschied. Lasst uns doch alle diesen Menschen in die Vorgärten kacken. Vielleicht begreifen sie dann, dass Hundehaufen auch Scheiße sind. Und Scheiße gehört nicht auf Straßen, in Parkanlagen oder sonst wo hin.

55 Tonnen Hundekot pro Tag sind zu viel. 500.000 Hundehaufen sind zu viel. Wer Lebensräume mit Fäkalien garniert kann nur asozial sein.

Ich denke, Hundebesitzer sollten bei der Anschaffung des Hundes eine Kaution in Höhe von mindesten 5000€ hinterlegen. Wenn der Hundehalter dabei erwischt wird, die Hinterlassenschaften seines Vierbeiners nicht zu beseitigen, ist er sein Geld los. Vielleicht sollte man einen Gentest für Hunde überdenken. Jeder Hundebesitzer muss für den Hund einen Gentest machen lassen. Das Ordnungsamt könnte dann einmal etwas sinnvolles tun und Hundekot von den Straßen sammeln. Dieser Kot wird dann mit den Gen-Tests abgeglichen und kurz darauf wird eine Mitteilung an den Hundebesitzer versandt, in der mitgeteilt wird, dass die Kaution nun eingezogen wird, ohne mehrmaliges Mahnen. Das Problem wäre zu großen Teilen aus der Welt.

In diesem Sinne – Vote for Shitfree World