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kostenlose Laptops für schwache Familien?
0Die spinnen, die Briten? Mitnichten! Unsere Nachbarn von der Insel überraschen immer wieder mit frischen und innovativen Ideen. So setzt sich derzeit der britische Premierminister Gordon Brown dafür ein, dass arme Familien in Großbritannien in Zukunft mit kostenlosen Laptops und Internet-Zugang auf Staatskosten versorgt werden.
Bis Ende 2012 plant der Regierungschef rund 270.000 britische Haushalte, welche als bedürftig gelten, mit gratis Notebooks auszustatten. Ganze 330 Millionen Euro sind notwendig, um diese Pläne in die Tat umzusetzen, wie die britische Zeitung Guardian am 11. Januar 2010 berichtete. Dabei hat dieses Vorhaben einen überaus wichtigen Grund. Auf diese Weise sollen die Eltern in der Lage sein, sich über Schulnoten, Leistungen und Fortschritte ihrer Sprösslinge online informiert zu werden.
Während die Eltern oft bis spät in die Nacht arbeiten müssen, um die Familie übers Wasser zu halten, bleiben die Kinder ohne Aufsicht. Mit einem kostenlosen Laptop und Internet ausgestattet, können sich die Eltern nun überall und zu jeder Zeit mit den Lehrern in Verbindung setzen und bleiben so über den aktuellen Stand der Dinge immer auf dem Laufenden. Ein anderer großer Vorteil dieses Programms ist, dass die Kinder selbst das kostenlose Notebook mit gratis Internet als Lernhilfe nutzen können oder als Informationsquelle für ihre Schulaufsätze und Referate. So soll dieses Vorhaben einiges zum höheren Bildungsstand in UK beitragen, wovon der Staat wiederrum wirtschaftlich und kulturell profitieren wird.
Ob wir Deutsche von unserer Regierung solche klugen Maßnahmen erwarten können, ist überaus fraglich. Die Staatsmänner und Staatsfrauen hierzulande verschwenden lieber ihre Arbeitszeit mit Überlegungen, wie man die Armen noch ärmer machen kann. Wer in Deutschland von einem kostenlosen Laptop oder MacBook träumt, nutzt andere Wege, um seinen Traum zu verwirklichen. Viele Mobilfunkanbieter bieten zum Beispiel die sogenannten HandyBundles an, wo man einen gratis Laptop zum abgeschlossenen Vertrag dazu bekommt.
Man wählt sich also einen günstigen Handytarif mit UMTS-Flatrate aus und schließt einen Vertrag für 12 oder 24 Monate ab. Als Dankeschön erhält man einen Roller, eine PSP-Konsole oder eben ein hochwertiges Notebook gratis. Desweiteren finden im Internet tolle Verlosungen statt, bei denen man mit etwas Glück einen iPad oder Laptop gewinnen kann. Einfach mitmachen und mit etwas Glück ordentlich absahnen. Wie man sieht gibt es auch in Deutschland genug Möglichkeiten, an ein gratis Notebook zu kommen.
Die Herausforderung – 2 Stunden in einem Flugzeug voller Italiener.
2Ich hatte mich auf dem Flughafen nach dem einchecken gleich zum Gate begeben um dort noch ein bischen Zeitung zu lesen oder mit meinem Handy ein wenig im Internet zu surfen.
Irgendetwas war diesmal anders. Es war laut, hektisch und der unschöne Sound von Palaver erfüllte den Raum.
Das war mein erster Flug nach Rom, und auch die erste Reise nach Italien. Man hört hin und wieder das kleine Menschen stetig um Aufmerksamkeit buhlen. Oftmals tun sie das eben auch mittels Lautstärke. Es muss was dran sein. Die Italiener die mit mir auf das Flugzeug warteten waren im Schnitt alles kleine Männleins. Aber sie hatten fast alle eines gemeinsam, sie redeten laut und irgendwie scheint ihr Mund, oder ihre Zunge direkt mit ihren Armen verbunden zu sein. Immer wenn sie redeten bewegten sie ihre Arme im Takt ihrer Worte. Jeder dieser kleinen Italiener strengte sich offenbar an um wichtig zu erscheinen.
Ich verstehe ihre Sprache nicht, daher weiß ich nicht was gegenstand all ihrer aufgeregten Konversationen war. Vielleicht waren sie, jeder einzelne, ja tatsächlich unglaublich wichtig und retteten das Klima der Welt oder berieten Strategien um den Hunger in Afrika zu beseitigen.
Ich hoffe nicht, das ich ihnen unrecht tue wenn ich das Gefühl beschreibe das mich ergriff. Ich fand die kleinen Italiener lustig, ein wenig fremd schämen war auch dabei. Warum muss man die gesamte Umwelt mit seinen Palaver nerven.
Selbst im Flugzeug hörte das Lautstärke Palaver nicht auf. Nach vielen vielen Flügen in den vergangenen Jahren, kann ich behaupten, das war der unangenehmste und lauteste Flug. Aus alle Richtungen war das übertieben laute Geschwätz eines Italieners zu hören. Zwei Reihen vor mir habe ich eine Frau beobachtet die nahezu ununterbrochen geredet hat. Dabei bewegte sich ihr gesamter Körper, den Kopf hat sie dabei am heftigsten beansprucht.Als wenn ihr Palaver nicht ausreichen würde wollte sie offensichtlich unter Einsatz ihres gesamten Körpers nochmals die Bedeutung ihres Geschwätzes unterstreichen.
Arrogant und Ignorant sind diese kleinen Nervensägen auch. Wenn sie kein menschliches Gegenüber haben was sie vollsprechen können, dann telefonieren sie. Das natürlich genauso laut. Im Flugzeug ignorieren sie direkte Ansprachen vom Flugpersonal. Obwohl der Flugbegleiter einige Personen direkt angesprochen hat und darum bat doch bitte das Telefon auszuschalten, scherte es die kleinen Plagegeister nicht im geringsten. Sie drehten sich demonstrativ weg und telefonierten einfach weiter. Ich habe gestaunt, das man dieses ungehörige Gesindel nicht sofort aus dem Flieger geworfen hat und zusätzlich noch eine Strafe von mehreren Tausend Euro ausgesprochen hat.
Was ich auch noch nicht erlebt habe, bereits circa 2 Minuten vor dem Aufsetzen zur Landung, klingelten bereits 4 Telefone. Und noch bevor das Flugzeug stehen blieb, sind die kleinen Italieners wie von einer Tarantel gebissen aufgestanden um ans Handgepäck zu kommen und zur Tür zu stürmen. Zum ersten mal habe ich einen Flugbegleiter erlebt der nicht nur mehrmals aufgefordert hatte sich sofort wieder hinzusetzten und dabei (berechtigt) richtig laut geworden ist. Und die Plagegeister haben es dennoch einfach ignorieren. Das ist eine besondere Form der Arroganz – unglaublich.
Deutsche Flugreisende, eigentlich ausschließlich in Touristenbombern, können auch laut sein. Allerdings ist das immer nur einer oder zwei die Lautstark dümmliche Witze erzählen oder einfach meinen sie wären unglaublich lustig und jeder will es hören.
Aber in diesem Flugzeug kam es von allen Seiten. Nachdem ich in Rom angekommen war, flüchtete ich schnell aus dem Flughafengebäude und musste mich für ein paar Minuten auf eine Bank setzten um etwas Ruhe zu tanken.
So hat jedes Volk seine ureigene Mentalität – aber das gerade die Italiener, deren Wein ich so gern trinke und ich nicht nur ihren Käse über alles Schätze, mich derartig nerven und meine Geduld bis auf´s äußerste Strapazieren, hätte ich nicht gedacht.
netbank – Service am Kunden. Der Callcenter Wahnsinn in Deutschland
0Ich bin seit langer Zeit Kunde der netbank und im ganzen auch zufrieden. Soweit ich mich erinnere, habe ich kurz nach der “Gründung” des online-Ablegers der Spardabank angemeldet.
Seit 7 Jahren flute ich dieses Konto regelmäßig mit Geld. Ich bin selbstständig Tätig und habe also keinen klassischen Gehaltseingang. Dafür gehen aber regelmäßige Zahlungen ein die durchaus den Charakter mehrerer Gehaltszahlungen haben könnten. Das dann auch jeden Monat. Einen besseren Kunden sollte sich eine Bank eigentlich nicht wünschen können, mal abgesehen von Europa-Angehören und Politker und Millionäre.
Nun habe ich halt doch, nach sieben Jahren, bei meiner Bank angerufen um zu erfahren ob die Gebühr den sein muss. Ok, gemäß der Preistabelle sind sie wohl berechtet mir jedes Jahr 5 Euro für die EC-Kartenbenutzung abzuziehen. Aber… man kann ja mal freundlich fragen!
Der eigentliche Aufreger ist aber der Umgang mit dem Kunden in der Hotline. Nachdem ich kurz vorgetragen habe, was mein Anliegen ist, hat man mich auf das Mailformular im Onlinebanking verwiesen. Dafür wäre ein Kundenberater nicht zuständig. Das hatte für mich einen bitteren Beigeschmack, der irgendwie auch nach abwimmeln unangenehmer Fragen roch. Ich empfinde es als kaltschnäuzige Frechheit und ignorant einen langjährigen und einfachen Kunden einfach auf ein Web-Formular zu schicken. Zudem man dort sicherlich wieder mit Textbausteinen und nicht relevante Phrasen bestückt wird.
Wenn ich so mit meinen Kunden umgehen würde… “Am Telefon kann ich ihnen nichts sagen, schreiben Sie bitte eine Mail”, könnte ich mir vorstellen, dass ich auf mein netbank-Girokonto demnächst keine regelmäßigen Zahlungen mehr tätigen kann.
Die Erfahrung die ich immer wieder und überall mache ist: Bestandskunden sind lästig und ein Dreck wert aber Neukunden umgarnt man wie Fliegen einen Scheißhaufen.
Danke netbank!
